Robin Stone: Ich bin keiner, der einen anderen nachmacht, ich bin ich

Veröffentlicht am 27. März 2025 um 15:53

Bereits als kleiner Dreikäsehoch entdeckte der junge Reinhard seine Liebe zur Musik. Alles begann mit einem von seinem Vater selbstgebastelten Schlagzeug und der Musik von den Bee Gees. Heute blickt er als Robin Stone, so sein Künstlername, auf eine lange Musikerkarriere zurück. Der kleine Reinhard von damals hat seinen Traum zum Beruf gemacht.

Er ist ein Junge des Ruhrgebiets, aufgewachsen zwischen Kohlehalden und Zechen. Bereits als kleiner Junge entdeckte young Reinhard seine Liebe zur Musik. „Ich fand Musik schon immer wieder faszinierend“, sagte er rückblickend. „Ganz am Anfang waren es die frühen Bee Gees, die mich völlig begeistert haben. Wenn deren Songs im Radio liefen, wäre ich am liebsten in diesen Apparat reingekrochen. Und für mich stand fest: Das will ich auch machen“.

Sein Vater baute dem kleinen Steppke ein Schlagzeug, dann saß little Reinhard auf einem Podest, haute wie wild auf den Trommeln herum und sang die Songs der Bee Gees mit. Später, im Alter von sieben Jahren, ermöglichten ihm seine Eltern Gitarrenunterricht zu nehmen. Allerdings war das dann so gar nicht nach dem Geschmack des Jungen. „Da hätte ich fast den Spaß an der Musik verloren, denn ich sollte immer die Stücke spielen, die ich eigentlich gar nicht spielen wollte. Volkslieder und ähnliches, das war gar nicht mein Ding“, sagt er. Frustriert von den Vorgaben des Gitarrenlehrers stellte Reinhard sein Instrument erst einmal wieder in die Ecke. Bis, ja bis sein Bruder, der ebenfalls sehr musikalisch ist, sich das gute Stück schnappte und anfing ein paar Songs zu klimpern. Da kehrte auch bei Reinhard ganz schnell wieder der Spaß zurück und er brachte sich nach und nach das Gitarrenspiel selber bei.

Seine Karriere setzte sich in einigen Schülerbands fort und Ende der 70er Jahre fasste Reinhard den Entschluss, auch als Solokünstler aufzutreten. Ein, wenn nicht sogar DER Auslöser dieser Entscheidung, waren die Konzerte von Neil Young in den späten 60ern. „Der stand ganz alleine mit seiner Gitarre auf der Bühne und hat das Publikum unterhalten. Das fand ich toll, das wollte ich auch“.

Seitdem sind über 50 Jahre ins Land gezogen und der junge Reinhard, der sich inzwischen Robin Stone nennt, steht auch heute noch alleine mit seiner Gitarre auf der Bühne und unterhält das Publikum, ganz wie es Neil Young damals auch gemacht hat.

Zu Stones Repertoire gehört sein Soloprogramm mit zahlreichen Coversongs, dazu hat er eine Neil-Young-Tribute-Band namens Rust, eine Smokie-Tribute-Band CCSmokie, eine Countryband und eine Rod-Stewart-Tribute-Show. Dabei entdeckte Reinhard seine Liebe zu good old Rod erst recht spät. „Am Anfang war das gar nicht so meine Musik“, blickt er zurück. „Aber dann schlug jemand in unserer Band vor, wir sollten doch mal einen Song von Rod Stewart spielen. Das war der Startschuss für mich, um mich einmal intensiver mit Rod Stewart und seiner Musik zu beschäftigen. Und da stellte ich fest, dass das schon ganz gut ist, was der Mann über die Jahre gemacht hat“, grinst Reinhard.

In sein Soloprogramm wurden somit immer mehr Hits des Briten aufgenommen und inzwischen spielt er sogar mehrmals im Jahr eine exklusive Rod-Stewart-Show im Hansatheater in Dortmund mit dem Titel The Rhythm Of My Heart – A Tribute to Rod Stewart.

Dabei fällt nicht nur auf, dass Reinhard alias Robin stimmlich an den Superstar heranreicht, sondern auch optisch die ein oder andere Ähnlichkeit mit dem Maggie-May-Sänger vorweist. „Darauf wurde ich schon häufig angesprochen, aber ich kann nichts dafür, dass es Ähnlichkeiten im Aussehen gibt“, sagt der Sänger aus Schwerte. „Ich bin auch überhaupt niemand, der andere nachmacht. Ich bin wie ich bin und das ist mir auch wichtig“, betont Reinhard.

 

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